Zelltechnik für Prävention und Diagnostik

Die steigende Lebenserwartung der Bevölkerung stellt das Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Für das Ziel, die Menschen bis ins hohe Alter gesund zu erhalten, wurden in den letzten Jahren viele innovative Therapiestrategien entwickelt.

Der mangelnde Fokus auf Innovationen in der Diagnostik strapaziert nicht nur das Gesundheitswesen, sondern behindert zudem den Einsatz einer frühen und damit häufig effektiveren Therapie. Die sehr frühe Diagnostik steckt noch in den Kinderschuhen, so dass erst durch eine krankhafte Veränderung im Körper, Gewebe oder in der Zelle eine Diagnose möglich ist. Je früher eine potenzielle Erkrankung diagnostiziert werden kann, desto höher ist die Chance der Genesung. Und noch ein Schritt weitergedacht, eine Diagnose, die schon die Richtung einer möglichen Erkrankung erkennt, könnte die Prävention nachhaltig unterstützen. Noch vor dem eigentlichen Ausbruch einer Erkrankung könnten z.B. nachhaltige und umfassende Veränderungen im Lebensstil die Krankheitsentstehung und Entwicklung verhindern bzw. positiv beeinflussen.

Hierfür bedarf es neuer Technologien und innovativer Detektionsmethoden, die frühe Aktivitäten von Stress oder andere Veränderungen in der Zelle erkennen können und quantifizierbar machen. Im Bereich Zelltechnik wird heute schon an derartigen Technologien gearbeitet. Zelldetektion und Scanning und evtl. auch eine morphologische Analyse der Zelle könnten dann Aufschluss über die Gesundheit geben.

Auch fü die Industrie ist die Entwicklung weiterer biologischer Deskriptoren relevant und interessant. Dabei steht insbesondere die Entwicklung neuer Geräte zur Sicherstellung einer frühen Detektion im Fokus. Die neuesten Studien zeigen, dass durch geeignete Diagnoseverfahren die Motivation zur Prävention deutlich steigt - entsprechende Technologien könnten daher auf dem zukünftigen Diagnostikmarkt eine immer wichtigere Rolle spielen.

Mit der Nähe zu vorhandenen nationalen und internationalen Netzwerken wird das Innovationsscouting und Business Development im Bereich der Zelltechnologie und Geräteentwicklung weiter fortgesetzt.