Geräteentwicklung & 3D Prototyping

Kernkompetenzen

  • Scannen von Objekten (3D)
  • Entwicklung und Herstellung von Funktionsprototypen
  • Fertigung von Kleinserien
  • Entwicklung, Herstellung und Reparatur von elektronischen Geräten

Der zentrale Gerätebau der EMB beschäftigt sich in erster Linie mit der Entwicklung und Konstruktion von Prototypen

Der Arbeitsbereich Laborgeräteentwicklung und 3D-Prototyping der EMB beschäftigt sich vorrangig mit der Entwicklung und Konstruktion von Prototypen. Zum Beispiel werden in enger Zusammenarbeit mit den einzelnen Arbeitsgruppen Geräte für die Kultur und Expansion adhärenter Zellen grundlegend neu entwickelt, modifiziert oder weiterentwickelt. Mit Hilfe von modernsten Geräten ist es möglich, die mit 3D-Software konstruierten Bauteile innerhalb kürzester Zeit herzustellen.

Auch externen Auftraggebern steht die Laborgeräteentwicklung mit ihrem Know-How als kompetenter Partner zur Seite. Das Angebot umfasst sowohl die Beratung, Entwicklung und Konstruktion von Prototypen als auch die Produktion von Kleinserien.

3D-Handscanner

Der Arbeitsbereich Laborgeräteentwicklung und 3D-Prototyping ist im Besitz eines selbstpositionierenden 3D-Handscanners. Dieser tragbare Handscanner erlaubt es, vorhandene Konstruktionen zu erfassen, nachzubearbeiten (Reverse Engineering) und diese dann innerhalb kürzester Zeit unter anderem mithilfe unserer 3D-Drucker herzustellen. Weitere Anwendungen sind u. a. das Vermessen und Prüfen von Objekten und das Erstellen von 3D-Digitaldateien sämtlicher Formen.

Reverse Engineering

Durch Reverse Engineering (umgekehrt entwickeln) ist es möglich, Objekte, die mithilfe eines 3D-Scanners eingescannt worden sind, zu rekonstruieren und in 3D-CAD-Modelle auszugeben, die dann modifiziert und weiterverarbeitet werden können.

3D-Prototyping

Die Fraunhofer EMB verfügt über drei verschiedene 3D-Drucker und spezielle Konstruktionssoftware, womit der Einsatzbereich und die Anwendungsmöglichkeiten stark erweitert wurden. Nun ist es z.B. möglich, transparente oder elastische Modelle oder Konstruktionen, die aus zwei verschiedenen Materialien bestehen, zu drucken (z.B. die direkte Herstellung von Hart- u./o. Weich-Modellen aus ein oder zwei Komponenten in einem Bauprozess). Weiter besteht die Möglichkeit, Modelle aus MRT-/ CT–Daten zu generieren, die dann in Abhängigkeit von ihren Anwendungen und den geforderten Eigenschaften mit dem jeweils passenden 3D-Drucker angefertigt werden. 

3D Prototyping Prozess


Abbildungen: MRT Daten der Aorta - Einfügen des zu druckenden Bauteils in die Drucker Software - 3D Poly-Jet Drucker - Entfernung der Stützstruktur des Bauteils - Sichtkontrolle des gedruckten Bauteils - Endreinigung des Bauteils

Projektbeispiel Zelltransportbox